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Willkommen!
Stellenangebote 

04.04.2018

Unser Architektur + Ingenieurbüro will sich vergrößern und sucht deshalb als Verstärkung zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

Bautechniker / in

Architekt / in (AiP)

Es erwarten Sie, nach gründlicher Einarbeitung, anspruchsvolle Aufgaben bei laufenden Projekten und ein nettes Team.
Zudem bieten wir Ihnen Entfaltungsmöglichkeiten bei einer leistungsgerechten Bezahlung und einen unbefristeten und sicheren Arbeitsplatz.

Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Post oder Email an: 

Bauwerkstatt Süfling GmbH
Lindenweg 19b
69242 Mühlhausen

mail@suefling.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

 

Aktuelles 

08.03.2018

Unsere Zweigstelle im Schlosskirchenweg 26, Heidelberg, ist wegen Umbauarbeiten ab sofort nur sporadisch besetzt.

30.11.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

Weihnachten naht und das Jahresende ist in Sicht.

Aus diesem Anlass wollen wir unsere Grüße an die gesamte Kundschaft und Interessenten versenden.

Die Bauwerkstatt Süfling wünscht allen ein besinnliches Fest der Liebe, einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start im neuen Jahr.

Ihre Bauwerkstatt Süfling GmbH

20.07.2015

Sehr geehrte Bauherrin,

sehr geehrter Bauherr,

wir möchten Sie darüber informieren, dass wenn Sie ein Gebäude neu errichten, ein bestehendes sanieren oder Ihre Heizanlage erneuern, verschiedene bundes- und landesrechtliche Vorgaben einzuhalten sind.

Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) ist ein Landesgesetz für Baden-Württemberg. Es verpflichtet seit dem 1. Januar 2010 Eigentümer bestehender Wohngebäude, erneuerbare Energien einzusetzen, sobald sie ihre Heizungsanlage austauschen. Ab 1. Juli 2015 gilt die neue Fassung des Gesetzes. Das EWärmeG 2015 gilt für vor dem 1. Januar 2009 errichtete Gebäude, bei denen ab dem 1. Juli 2015 die Heizungsanlage ausgetauscht wird.

Das Gesetz ist technologieoffen ausgestaltet, d. h. Sie können aus einer Vielzahl an Technologien zur Nutzung erneuerbarer Wärme wählen oder sich für Ersatzmaßnahmen entscheiden. Diese können nahezu beliebig miteinander kombiniert werden. Die Maßnahmen werden entsprechend ihrem Anteil am Wärmeenergiebedarf oder ihrem Erfüllungsgrad angerechnet.

Das EWärmeG unterscheidet zwischen Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wohngebäude dienen überwiegend, also zu mehr als 50 % dem Wohnen. Bei gemischt genutzten Gebäuden ist das Gesetz für die Gebäudeart anzuwenden, welche flächenanteilig überwiegt.

Das Gesetz erlaubt an vielen Stellen, bestehende Komponenten anzurechnen: Beispielsweise bestehende Solar- und Photovoltaikanlagen oder eine sehr gute Wärmedämmung (z.B. ein mind. 20 % besserer U-Wert als durch die EnEV 2014 gefordert). Nach dem Austausch der Heizungsanlage müssen Sie gegenüber der Baurechtsbehörde nachweisen, wie Sie die Anforderungen des EWärmeG erfüllt haben.

Für die Erfüllung des EWärme-Gesetzes stehen Ihnen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Der Einsatz erneuerbarer Energien, z.B. Solarthermie, Wärmepumpen, Biogas, Bioöl, Holzentralheizung und Einzelraumfeuerung
  • Baulicher Wärmeschutz (Dämmung) – durch gezielte Dämmmaßnahmen des Daches bzw. der obersten Geschossdecke, der Außenwände, der Kellerdecke oder der gesamten Gebäudehülle, jedoch eine Unterschreitung der Vorgaben durch die EnEV 2014 von mindestens 20 %.
  • Sonstige Ersatzmaßnahmen – z.B. durch eine Kraft-Wärme-Kopplung, durch den Anschluss an ein Wärmenetz und durch eine Photovoltaikanlage
  • Sanierungsfahrplan, dieser zeigt Ihnen auf, welche Sanierungsschritte an Ihrem Gebäude in welcher Reihenfolge sinnvoll sind. Der Sanierungsfahrplan erfüllt die Anforderungen des EWärmeG 2015 zu einem Drittel, wenn er im Zeitpunkt der Heizungserneuerung nicht älter als 5 Jahre ist.

Wir als erfahrener Energieberater erfassen vor Ort alle Bauteile sowie Ihre Heizungsanlage und entwickeln hieraus eine für Sie optimale Sanierungsstrategie, welche wir mit Ihnen dann Schritt für Schritt erörtern. Auf Grundlage der gegebenen Kenndaten Ihres Hauses und der vorhandenen Heizungsanlage, erstellen wir Ihnen einen, sowohl ökonomischen, als auch ökologischen Sanierungsfahrplan, mit Hilfe Sie die Anforderungen des aus dem EWärme-Gesetz erfüllen.

(Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Würtemberg)

 

Fachvorträge 

04.04.2012

Fachvortrag Bauphysik - vorgetragen auf der Leistungsschau Rauenberg am 31.03. und 01.04.2012 - von Herr Dipl.-Ing. (FH) / Dipl.-Ing (FH) Wolfgang Süfling, Beratender Ingenieur VBI/BDB

  

Wärmebrücken erkennen und vermeiden!

Wärmedämmmaßnahmen an Bestandsgebäuden sind heute erforderlicher denn je - deshalb werden diese vom Gesetzgeber in vielen Fällen vorgeschrieben. Effizient können diese Maßnahmen aber nur dann sein, wenn man eine richtige Planung macht und wirksame Einbaumethoden vorschreibt.

Also: Wärmedämmmaßnahmen machen nur dann Sinn, wenn man wärmebrückenfrei baut.

Zuerst muss man eine Wärmebrücke erkennen. Die am häufigsten vorkommenden Wärmebrücken kann auch ein Laie mit eingeschränktem Wissen in Bauphysik entdecken.

Merksätze für den Bauherren zu Wärmedämmaßnahmen an Bestandsgebäuden:

Merksatz 1 : Der Wärmestrom fließt grundsätzlich von warm nach kalt!

Merksatz 2 : Warme Luft nimmt grundsätzlich mehr Feuchtigkeit auf als kühlere Luft. Diese Feuchtigkeit wird im Abkühlungsprozess der Luft wieder abgegeben!

Merksatz 3 : Eine Wärmebrücke ist ein Bauteil, welches Heizenergie in einem Temperaturgefälle von warm nach kalt transportiert, im Winter vom warmen Inneren eines Gebäudes in die kühlere Außenluft.

Beispiele für Wärmebrücken:

  • mit Innendecken statisch verbundene, nach außen führende Balkonkragplatten
  • Fensterbänke, auf denen der Fensterrahmen aufsitzt / anliegt
  • Dachsparren, die Dämmlagen unterteilen (Zwischensparrendämmung)
  • Außenwände mit unterschiedlichen Stärken, Heizkörpernischen
  • Fensterlaibungen
  • Rolladenkästen
  • Kaminzüge, Dunstrohre über Dach, Aussteifungskonstruktionen über Dach. Beispiel: Dunstrohr aus Metall, von Bad über Dach. Das Metall wird von der Warmluft erwärmt - Zimmertemperatur + 22 ° C. Außentemperatur -5 °C. Hier entsteht ein typischer Wärmestrom: Das Metall wird auf 22 ° C innen erwärmt - außen versucht das Metall sich ebenfalls auf 22 ° C zu erwärmen, schafft es aber nicht, da die Außentemperatur eine Aufwärmung nicht zuläßt. Da es unmöglich ist, das sich das Rohr außen auf 22 ° C erwärmt, verpufft die nachströmende Energie wirkungslos im Freien.

Wie die Energie, verpufft auch das Geld des Eigentümers.

Den selben Effekt hat man bei durchgehenden Innendecken mit statisch verbundenen, nach außen führenden Balkonkragplatten.

Bei solchen Bauteilen - wie eben erwähnt - ist mit erheblichen Wärmeabflüssen und Bauschäden zu rechnen, die von bauphysikalischen Schäden (Kondenswasserschäden, Betonabplatzungen) bis hin zu statischen Problemen führen können. Die gesundheitlichen Risiken der Schimmelpilzbildung sind in dem Zusammenhang ebenfalls zu berücksichtigen. Schimmelpilz bildet sich zwangsläufig dort, wo dieser durch erhöhten Kondenswasseraustritt ein Milieu vorfindet, das ihn gut gedeihen läßt. Sowie der Schimmel gut blüht, geht es mit der Gesundheit des Eigentümers / Bewohners bergab.

Wenn in Bestandsbauten Wärmebrücken ausgemacht sind, gilt es diese auszumerzen. Fensterleibungen sind dann zu dämmen, Balkone vollständig "einzupacken", Rohrleitungen zu ummanteln, Fensterbänke auszutauschen, Aufsparrendämmungen herzustellen. Bei Neubauten sollte darauf geachtet werden, daß Balkone, Loggien und sonstige ausspringende Bauteile möglichst vermieden werden.

Die Vermeidung von Wärmebrücken ist jetzt schon in vielen Fällen zur Pflichtkür erhoben worden (KfW- Förderprogramme). Mögliche Baumaßnahmen zur Vermeidung von Wärmebrücken sind im Bestandsbau wie im Neubau ähnlich.

Hierzu zählt zum Beispiel das vollständige Einpacken von Balkonkragplatten mit Wärmedämmung. Im Bereich von Heizkörpernischen sind Wärmedämmverbundsysteme mit besseren bauphysikalischen Eigenschaften zu wählen - bei gleicher Dämmstoffstärke. Im Dachstuhl in Zimmererbauweise haben sich Aufsparrendämmsysteme bestens bewährt. Im Neubau empfiehlt sich der Einsatz von Montageteilen, die selbständig als dämmendes Bauteile dienen - z.Bsp. durch Montageteile bei Balkonkragplatten, die den Übergang Innenraum / Außenraum scharf abgrenzen.

Auch sollte die komplette Gebäudehülle als thermische Hülle geplant und ausgeführt werden - das bedeutet Dämmmaßnahmen auch bei den Fundamenten, Kellerwänden, und Bodenplatten. Dann machen Wärmedämmverbundsysteme in Gänze Sinn.

Wärmedämmverbundsysteme schonen die Anlagentechnik, auch wenn diese mit erneuerbaren Energien betrieben wird.

Wärmedämmverbundsysteme erhöhen die Nutzungs- und Wohnqualität erheblich.

Wohneigentum wird durch Wärmedämmverbundsysteme im Geldwert erhalten.

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Bauwerkstatt Süfling GmbH | Lindenweg 19 b | 69242 Mühlhausen | Tel: 07253 26232 | Fax: 07253 26209  | mail@suefling.de

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